Queichwiesen-Rundwanderweg

Queichwiesen-Rundwanderweg

Auf dem Queichwiesen-Rundwanderweg durchwandert man die sogenannten Rieselwiesen entlang der Queich. Dabei handelt es sich um Wiesen, die Anfang Mai und Anfang Juli mithilfe von zahlreichen Bewässerungsgräben geflutet werden. Seit 2023 zählen die Queichwiesen zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit der Unesco. Die Tradition geht zurück bis in das 15. Jahrhundert. Heute bieten die Wässerwiesen der größten Rheinland-pfälzischen Weißstorch-Population einen Lebensraum.

  • Startpunkt der Tour: Zeiskam (Zeiskamer Mühle)
  • Zielpunkt der Tour: Zeiskam (Zeiskamer Mühle)
  • Anstieg (m): 165
  • Abstieg (m): 164
  • Tourlänge (km): 9,00
  • Tourdauer (Std.): 2: 45 (Stunden)
  • Etappe auf folgendem Fernweg:
  • Klettersteige auf der Tour:
  • Einkehrmöglichkeiten:
  • Sehenswürdigkeiten:
  • Wanderpass:

Wir starten an der Zeiskamer Mühle, einer ehemaligen Getreidemühle (bis 1972), die inzwischen in ein nettes Landhotel umgewandelt worden ist. Direkt am Ende des Parkplatzes vor der Zeiskamer Mühle zweigt links der Zwewwel-Rundwanderwg und der Queichwiesen-Rundwanderweg ab. Ein asphaltierter Wirtschaftsweg führt uns zwischen den offenen Queichwiesen hindurch. Diese werden für extensive Landwirtschaft genutzt.

Erste Abzweige in die Wiesen ignorieren wir und erreichen schließlich eine kleine Brücke am Floßbach, die sich rechts des Weges befindet. Während hier der Zwewwel-Rundwanderweg links abzweigt, folgen wir weiter dem apshaltierten Wirtschaftsweg.

Wir laufen weiter durch das offene Wiesengelände und passieren schließlich einen Rastplatz, an dem auch eine Informationstafel zum Wanderweg steht. Entlang eines der Bewässerungsgräben geht es weiter entlang der Wiesen. Am sogenannten Bärenbusch queren wir den Bewässerungsgraben und halten uns danach rechts.

Durch offene Wiesen geht es wiederum weiter entlang eines Bewässerungsgrabens. Am Ende der Weise  treffen wir wieder auf den Zwewwel-Rundwanderweg, halten uns links und folgen dem bereiten Wirtschaftsweg durch die Niederhochstädter Wiesen.

Der Queichwiesen-Rundwanderweg führt uns weiter durch offenes Wiesengelände und zu einem weiteren Rastplatz direkt an der Queich. Dort queren wir auf einer Brücke auch die Queich und halten uns danach direkt links. Entlang der Queich laufen wir nun zum Ottersheimer Teilungswehr. Die Teilung der Queich reicht wohl ins 16.Jh. zurück. Heute fließen 3/5 in Richtung Zeiskam und Germersheim und 2/5 fließen in Richtung Bellheim und Altrhein. Das Wehr dient aber auch der Anhebung des Wasserstandes für die Bewässerung der Queichwiesen. Dadurch haben sich Nass- und Feuchtwiesen sowie wechselfeuchte Wiesen entwickelt. Das wiederum bietet seltenen Pflanzen wie dem Wasserfenchel und dem Nordischen Labkraut einen Lebensraum. Daher zählt das Gebiet auch zu den geschützten Natura 2000-Gebieten.

Kurz nach dem Wehr halten wir uns rechts und laufen nun in ein Waldstück hinein. Es geht nun eine ganze Weile geradeaus bevor wir an einer Kreuzung auf den Ottersheimer Waldlehrpfad und den Bären- und Kätzelweg (Rundweg zwischen Ottersheim und Knittelsheim) stoßen. An der Kreuzung befindet sich auch das Klassenzimmer im Freien. Wir zweigen links ab und folgen den Wanderwegen durch die unteren Waldstücke. Der Ottersheimer Waldlehrpfad bietet dabei verschiedene Stationen, an denen die Pflanzen- und Tierwelt spannend vermittelt wird.

Es geht nun recht lange geradeaus durch den Wald. Dabei kreuzen wir auch einen Querweg und ignorieren einen Abzweig zur Rechten. Über eine kleine Brücke queren wir einen meist ausgetrockneten Bachlauf und kurz darauf queren wir auf einer weiteren Brücke den Spiegelbach.

Nach dieser Brücke halten wir uns links und wanderten entlang des Spiegelbachs zum Waldhaus Knittelsheimer Mühle. Dort halten wir uns links und folgen der Beschilderung in Richtung Germersheim und Bellheim.

An der folgenden Weggabelung, an der eine Munitionslore an die alte Munitionsfeldbahn (1940-1945) zur Nachschubversorgung des Westwalls erinnert, halten wir uns links. Direkt danach folgt eine weitere Gabelung, an der wir uns erneut links halten. Allerdings konnte man wohl auch rechts weiter auf dem Queichwiesen-Rundwanderweg laufen. Es scheint an dieser Stelle zwei Varianten zu geben.

Wir folgen, wie bereits erwähnt, dem linken Weg zum Bellheimer Waldfriedhof, einem sogenannten Friedwald. Am Friedwald vorbei, gelangen wir zu einem Rastplatz an der Landstraße (L540). Wir halten uns links, laufen am Rastplatz entlang und queren dann vorsichtig die Landstraße.

Auf der gegenüberliegenden Seite halten wir uns links und folgen weiter dem Queichwiesen-Rundwanderweg sowie dem Rundwanderweg „Großer Bellheimer“. Schon bald queren wir allerdings erneut die L540 und folgen auf der gegenüberliegenden Straßenseite einem Feldweg entlang eines Bewässerungsgraben in die Sandwiesen.

Am Ende der Wiese geht es auf einem – je nach Jahreszeit – stark bewachsenem Weg in den Wald hinein. Der Weg führt  an einem Jagdstand vorbei und wird dann wieder breiter. Schließlich biegen wir rechts in einen breiten Wirtschaftsweg ein. Aus dem Wald hinaus geht es über die Lichtung der Mannswiesen und beim Rottschlag noch einmal in ein Waldstück.

Kurz darauf geht es auch schon wieder aus dem Wald hinaus und wir queren in Höhe des Reiterstadions Zeiskam erneut die L540. Der Rundwanderweg „Großer Bellheimer“ zweigt hier halb rechts ab.

Wir aber halten uns links und laufen ein Stück auf dem Radweg entlang der L540. Dabei queren wir ein letztes Mal die Queich und den kleinen Floßbach. Danach erreichen wir die Abfahrt zum Sportgelände des TB Jahn Zeiskam und die  Abfahrt zur Zeiskamer Mühle. Dort queren wir ein letztes Mal die L540. Auf der Zufahrt zum Hotel geht es zurück zur Zeiskamer Mühle, wo sich der Kreis unserer Rundwanderung schließt.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 9133 m
Gesamtanstieg: 165 m
Gesamtabstieg: -164 m
Gesamtzeit: 02:41:08
Download file: QueichwiesenRundweg.gpx