Aachtobel – Lippertsreute – Maria im Stein – Hohenbodman

Aachtobel

Die Wanderung führt uns durch das Naturschutzgebiet des Aachtobel, wo sich die Linzer Aach vor rund 25.000 Jahren etwa 120m in das Molassegestein eingeschnitten hat.

  • Startpunkt der Tour: Lippertsreute (Parkplatz in der Bruckfelder Straße)
  • Zielpunkt der Tour: Lippertsreute (Parkplatz in der Bruckfelder Straße)
  • Anstieg (m): 377
  • Abstieg (m): 377
  • Tourlänge (km): 15,00
  • Tourdauer (Std.): 4:30 (Stunden)
  • Etappe auf folgendem Fernweg:
  •       Bodensee Jubiläumsweg
  • Klettersteige auf der Tour:
  • Einkehrmöglichkeiten:
  • Sehenswürdigkeiten:
  • Wanderpass:

Wenn Sie aus Andelshofen kommend nach Lippertsreute fahren, folgen Sie der Hauptstraße in den Ort hinein. Sie passieren den Gasthof zum Adler sowie die Bushaltestellen. Kurz danach biegen Sie links in die Bruckfelder Straße ab. Dort gibt es kurz vor dem Ortsausgang auf der rechten Seite ein paar Parkplätze. Wir stellen das Auto ab und laufen in Richtung Ortsausgang.

Kurz davon biegen wir links in die Hebsackstraße ab. Der Wanderweg mit der gelben Raute in Richtung Maria im Stein und Aachtobel ist hier bereits ausgeschildert. An der direkt folgenden Weggabelung halten Sie sich rechts und laufen auf dem asphaltierten Weg durch die Wiesen und an den Obstbäumen vorbei. In der Ferne ist bereits der Turm von Hohenbodman zu sehen und Sie haben einen herrlichen Ausblick auf das umliegende Linzgau.

Zwei private Abzweige zur Rechten ignorieren Sie und laufen an privaten Häusern vorbei. Ein Stück laufen Sie noch auf Asphalt, dann halten Sie sich ein einem Hofgut links und folgen nun dem Wiesenweg. Kurz darauf halten Sie sich jedoch schon rechts, steigen ein paar Stufen hinab, passieren zwei Drehkreuze und laufen auf einem schmalen Pfad den Wald hinab. Unten angekommen, überqueren Sie auf einer Holzbrücke einen Seitenarm der Aach und gelangen so zu einer großen Wegkreuzung. Rechts geht es über die Aachbrücke.

Sie laufen aber eine Rechts-Linkskurve und wechseln nicht auf die andere Uferseite. Direkt links neben der Aach laufen Sie in Richtung Maria im Stein und sehen die ersten Sandsteinwände. Den ersten Abzweig rechts ignorieren Sie, am folgenden Abzweig halten Sie sich dann aber rechts, überqueren auf einer kleinen Brücke die Aach und laufen dann lange geradeaus durch die ufernahen Wiesen. Am folgenden Wegabzweig halten Sie sich rechts und wandern auf einem schmalen wurzeligen Pfad bergan.

Oben geht es rechts zu den Steinhöfen. Es lohnt sich noch ein paar Meter nach rechts zu laufen, weil man Fotos von schönen Sandsteinwänden machen kann, die das Einschneiden der Linzer Aach in das Gestein verdeutlichen. Der eigentliche Weg führt aber links zu den Kapellen von Maria im Stein, einem bekannten Wallfahrtsort. Gegründet hat sie wohl der Ritter Albero von Bodman, der aus türkischer Gefangenschaft während der Kreuzzüge fliehen und wieder nach Hause gelangen konnte.

Die Wallfahrtsstätte wurde Anfang des 19. Jh. aufgelöst, aber am Ende des 2. Weltkrieges  wieder errichtet. Von dieser Zeit stammt auch die aktuelle Kapelle unterhalb der Sandsteinfelsen, in der viele Votive zu bestaunen sind. Rechts der Kapelle befinden sich in den Molassestein gegrabene Höhlen und oberhalb der Kapelle eine  Höhle mit einem Kreuz, aber die Höhlen sind nicht mehr zugänglich.

Sie folgen nun dem Jubiläumsweg des Bodenseekreises an den Kapellen vorbei in Richtung Hohenbodman. Zunächst geht es noch am Hang entlang, dann geht es bergab durch den Wald. Von rechts kommt ein weiterer Weg hinzu, Sie laufen aber weiter geradeaus, verlassen den Wald, ignorieren dabei den Abzweig zur Rechten und überqueren auf einem Steg die Aach erneut. Auf einem schmalen Pfad geht es wieder in den Wald hinein. Es folgen ein kurzer Anstieg und eine weitere Weggabelung.

Links geht es auf kurzem Weg nach Hohenbodman. Wir halten uns aber rechts, da wir den kompletten Aachtobel durchlaufen wollen. Daher nehmen wir den Weg in Richtung Stauwehr und Hohenbodman. Auf schmalem Pfad geht es oberhalb der Aach durch einen fast urwaldartigen Wald mit dichter Vegetation. Dann geht es hinab, vorbei an einem Grillplatz und anschließend am Ufer der Aach entlang. Die Wege sind allesamt weich und nach Regentagen sehr matschig, aber  an Sonnentagen ist die Idylle und Ruhe der Hammer. Auf einem wurzeligen, rutschigen Weg geht es wieder steil bergauf und über Treppen direkt wieder bergab in den Talgrund.

Auf kleinen Stegen passieren Sie mehrere Zuläufe zur Aach und laufen in Ufernähe durch dichte Vegetation. Hier gibt es viele Wildkräuter wie z.B. Bärlauch. Mal geht es auf schmalem Pfad, mal auf breitem Weg entlang der idyllischen Aach. Nach einer langen Strecke durch den zauberhaften Uferwald erreichen Sie schließlich die Staustufe und asphaltierten Weg. Hier halten Sie sich links, laufen wieder in den Wald hinein und folgen dem Jubiläumsweg sowie dem roten Kreuz des Schwäbischen Albvereins in Richtung Hohenbodman.

Den Abzweig rechts nach Ramsberg sowie zwei forstwirtschaftliche Wege zur Rechten ignorieren Sie und steigen auf dem breiten Weg lange bergan. Oben angekommen, halten Sie sich vor der Wiese rechts, laufen direkt danach eine Linkskurve und folgen der Landstraße nach Hohenbodman (675m). Dort gibt es eine angeblich 1000 jährige Linde. Um diese zu erreichen, folgen Sie der Straße komplett durch den Ort am Spielplatz und der Kirche vorbei zu Ortsausgang. Dort steht die Linde, die 1983 komplett saniert wurde; der man damals aber nur noch eine Lebenserwartung von 30-50 Jahren eingeräumt hat.

Dann geht es die Straße zurück bis rechts die Straße nach Ernatsreute und zum Aussichtsturm abzweigt. Hier geht es ein Stück steil bergab, bevor es rechts auf einen Parkplatz und links zum Aussichtsturm geht. In der Regel ist der Turm verschlossen, aber wer ihn besuchen will, der sollte vorher im Ort beim Gasthof zum Adler den Schlüssel holen. Der Turm steht im Übrigen auf den Resten der alten Burg von Hohenbodman.

Nach dem Abstecher zum Turm folgen Sie noch rund 800m der Straße nach Ernatsreute. Es geht in Kurven bergab bis zu den Burghöfen. Hier halten Sie sich links, laufen auf die Höfe zu und lassen Sie von dem Privatwegschild nicht irritieren. Im Hof zweigen zwei Wege links ab, Sie halten sich aber rechts und folgen dem rechten Weg aus dem Hof heraus. Es geht durch die Felder. Den ersten Wegabzweig zur Rechten ignorieren Sie, dem zweiten Abzweig folgen Sie dann. Ein Stück geht es geradeaus, dann heißt es erneut rechts abbiegen, damit Sie nicht zurück zum Aachtobel laufen.

Oberhalb der Felder geht es nun am Baumrand, der gelben Raute folgenden immer rechts. Sie laufen eine Art U-Turn und scheinbar falsch in Richtung Burghöfe zurück. Dann zweigt aber links ein schmaler Pfad ab, dem Sie folgen. Über einen Grasweg geht es durch die Felder und vorbei an Obstbäumen. Kurz nach einem Steinkreuz müssen Sie sich erneut rechts halten und dem Feldweg bis zur Landstraße nach Ernatsreute folgen.

Hier biegen Sie links ein, queren vorsichtig die Landstraße und biegen danach links in die Straße „Im Öschel“ ein. Dieser folgen Sie bis zur Alten Dorfstraße. Über einen kleinen Platz mit einem Springbrunnen können Sie rechts in die Alte Dorfstraße einbiegen und ihr bis zum Abzweig Hebsackhof folgen. Dort zweigen Sie links ab, verlassen den Ort und laufen auf dem Feldweg zum Hebsackhof. Sie laufen durch den Hof hindurch und biegen anschließend vor dem Sendemast links in die Felder ab.

Es geht nun am Feldrand entlang und nach rund 300m zweigt links der L2 in Richtung Aachtobel ab. Das ignorieren Sie, wenden sich halbrechts und laufen am Feldrand entlang. Am Ende des Feldes halten Sie sie sich erneut rechts und direkt wieder links. Es geht durch die Obstplantage bis zum Elektrozaun des Schellenberghofes. Dort halten Sie sich rechts und am Ende des Elektrozaunes wieder links. So umrunden Sie das Gut des Schellenberghofes und laufen auf die Straße nach Lippertsreute zu.

Dieser folgen Sie nun rund 600m in den Ort. Auf der Kreuzstraße geht es durch den Ort in Richtung Kirche bis Sie links in die Hauptstraße einbiegen. Es geht wieder vorbei am Gasthof zum Adler und Sie biegen wieder links in die Bruckfelder Straße ein, um zum Parkplatz zurück zukommen. So schließt sich der Kreis.

GPX-Track:

Herunterladen

Schreibe einen Kommentar