Höhenweg Bschlabs und Hölltal

Höhenweg Bschlabs

Unsere Wanderung führt uns auf dem Höhenweg Bschlabs zur Hölltalschlucht und über die Weiler Zwieseln und Egg wieder zurück nach Bschlabs.

  • Startpunkt der Tour: Bschlabs (Wanderparkplatz an der Kirche)
  • Zielpunkt der Tour: Bschlabs (Wanderparkplatz an der Kirche)
  • Anstieg (m): 625
  • Abstieg (m): 637
  • Tourlänge (km): 8,20
  • Tourdauer (Std.): 3:45 (Stunden)
  • Etappe auf folgendem Fernweg:
  • Klettersteige auf der Tour:
  • Einkehrmöglichkeiten:
  • Sehenswürdigkeiten:
  • Wanderpass:

In Bschlabs nutzen wir den Wanderparkplatz an der Wallfahrtskirche Maria Schnee. Dort befinden sich auch direkt verschiedene Wanderwegweiser. Wir folgen der Beschilderung des Höhenweg Bschlabs, der die Nummer 87 trägt und uns als Rundweg heute den ganzen Tag begleitet. Dabei werden wir auch die Hölltalschlucht besichtigen und uns auf dem Weg der Sinne bewegen. Der Weg der Sinne ist ein von Künstlern gestalteter Weg bei Bschlabs. Also werden wir auf unserer Wanderung immer wieder auf interessante Kunstobjekte treffen. Aber selbst der bekannte Adlerweg begleitet uns heute.

Wir folgen vom Wanderparkplatz aus einem mit Gras bewachsenen Weg hinab. Schon bald gelangen wir in den Wald und steigen auf schmalem Pfad ins Tal des Mühlbach hinab. Einen Wegabzweig rechts in Richtung des Ortes Sack bzw. der Weilerrunde Bschlabs ignorieren wir dabei. Wir halten uns links und folgen weiter dem Höhenweg Bschlabs.

Wir passieren das erste Kunstobjekt, eine Holzstatue mit dem Titel „Der Hörende“ von Gotthard Weißenbach. Kurz darauf erreichen wir eine kleine Brücke, die uns über den Mühlbach führt. Im Fels darüber befindet sich auch bereits das zweite Kunstobjekt, das den Titel „Dem Wandernden den Weg weisen“ trägt und von Daniel Praxmarer stammt.

Auf der anderen Uferseite des Mühlbachs steigen wir den Berg hinauf, wobei wir Holzstufen sowie einen Holzsteg nutzen. Vom Steg aus haben wir einen guten Blick hinab in die Schlucht, die der Mühlbach hier gegraben hat. Der Weg führt uns noch etwas bergan. Dann laufen wir auf schmalem Pfad durch den Wald am Hang entlang, wobei wir bereits das Rauschen des Streimbachs vernehmen können.

Einen Wegabzweig nach links in Richtung des Weiler Zwieseln ignorieren wir und folgen dem Pfad weiter geradeaus. Es folgt nun eine mit einem Zaun gesicherte Stelle, an der der Pfad hoch oben über dem Streimbach verläuft. Da der Abhang hier recht steil ins Tal abfällt, ist er entsprechend gesichert.

Kurz darauf passieren wir die Statue „Das Kind – ein Geschenk Gottes“ von der Schnitzschule Elbigenalp. Am Hang steigen wir nun ins Tal des Streimbachs hinab. Dabei queren wir einen kleinen Steg und steigen weiter talwärts. Der Blick auf den Streimbach ist dabei grandios. Aber auch der Blick zurück, den Berg hinauf lohnt sich. Denn hier befindet sich direkt an einem markanten Felsen das nächste Kunstobjekt mit dem Namen „Drei Silhouetten – Natur sehen, hören, fühlen“ von Josef Sprenger.

Im Abstieg zum Streimbach passieren wir einem kleinen Metallsteg einen Zulauf, der hier über den Felsen als kleiner Wasserfall den Berg hinab kommt. Wir blicken nun auf den Rötkopf und laufen einige Meter am Ufer des Streimbachs entlang. Auf einer kleinen Hängebrücke queren wir schließlich den Streimbach und folgen dem Höhenweg Bschlabs auf der anderen Uferseite an Felsen mit kleinen Wasserläufen vorbei in den Wald.

Im Wald steigen wir nun recht steil bergan und erreichen eine Felsformation. Das Kunstobjekt am ersten Felsen war bei unserer Wanderung nicht vorhanden. Vorbei an dem Felsen folgen wir dem Pfad durch ein schmales Tal, das von weiteren imposanten Felsbrocken geprägt ist. An einem der weiteren Felsen ist das „Felsenmosaik – Inspiration und Besinnung“ von Michael Wetzel zu sehen. Das deutliche Rauschen des Streimbachs ist plötzlich mehr zu hören und wir erreichen den Ort der Stille.

Auf schmalem Pfad und über Holzstufen steigen wir nun wieder deutlich bergan. Dabei überqueren wir eine kleine Felsspalte mittels eines Stegs und steigen seilversichert weiter bergan. Oben passieren wir noch ein weiteres steil abfallendes Stück und laufen dann recht eben auf breiterem Weg durch den Wald.

Schließlich erreichen wir eine breiten Forstweg. Rechts führt der Adlerweg zurück ins Lechtal bzw. nach Häselgehr. Wir halten uns aber links und folgen dem Höhenweg Bschlabs in Richtung Hölltal. Dabei blicken wir wieder auf den Rötkopf, nun aber auch auf den Rotkopf und die Reichspitze. Das Tosen eines Streimbachs wird nun wieder deutlicher hörbar und wir erblicken die Holzbrücke über das Hölltal.

Kurz vor der Brücke gelangen wir zu einer Wegscheide. Geradeaus führt der Weg nach Boden, wir halten uns aber links und folgen dem Höhenweg Bschlabs über die Holzbrücke und damit über die Hölltalschlucht hinweg. Die Hölltalschlucht ist rund 40m tief, an der engsten Stelle aber nur 45cm breit.

Nach der Brücke halten wir uns rechts und folgen dem breiten Forstweg. Dabei können wir noch einmal schön auf die Brücke und die Schlucht zurückblicken. Nach einer Kurve sehen wir dann große Schotterkegel sowie ein enorm breites Tal mit dem Streimbach. Um den Bach herum befinden sich ebenfalls breite Schotterfelder, die erahnen lassen, wieviel Wasser der Streimbach führen kann. Im Hintergrund erhebt sich die Dremelspitze.

Auf dem breiten Schotterweg steigen wir nun in Richtung der Hahntennjoch-Straße fortwährend leicht bergan. Der Höhenweg Bschlabs sowie auch die Anhalterhütte sind hier ausgeschildert. Während des Anstiegs können wir noch einmal von oben auf die Schotterkegel und das breite Tal hinabsehen. Wir blicken aber auch hinüber zur Bretterspitze, der Urbeleskarspitze, der Zwölferspitze, der Wasserfallkarspitze sowie der Schwellenspitze und der Klimmspitze. Die Gipfel gehören zur sogenannten Hornbachkette.

Kurz darauf erreichen wir die Passstraße des Hahntennjochs, die wir vorsichtig überqueren. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt der Höhenweg Bschlabs sowie der Weg zur Anhalterhütte auf schmalem Pfad hinauf. Auf sehr schmalem Pfad laufen wir dann hoch über der Passstraße am recht steilen Hang entlang. Schließlich steigen wir auf dem schmalen Pfad hinab und queren auf einer Brücke den Plötzigbach in Höhe der Plötzigkurve der Passstraße.

Es folgt direkt wieder ein recht steiler Anstieg auf schmalem etwas gerölligem Pfad. Dabei queren wir einen Bachlauf, der im Sommer zumeist ausgetrocknet ist. Der Anstieg geht noch etwas weiter, bevor sich dann der Höhenweg Bschlabs und der Weg zur Anhalterhütte trennen. Wir halten uns hier links und folgen weiter dem Höhenweg Bschlabs.

Der schmale Pfad verläuft am Hang oberhalb der Passstraße, wobei wir auf den Spitzkopf blicken. Wir erreichen bald eine breite Forststraße, in die wir uns rechts haltend hineinlaufen. Aber schon nach wenigen Metern zweigt links wieder ein schmaler Pfad ab, dem wir folgen.

Wir können von hier oben wieder grandios Blicke auf die Passstraße hinab und in das Tal erhaschen. Am Hang weiterlaufend, erreichen wir das Seittal, in dem wir zwei Bachläufe queren. Auf der anderen Seite der Bäche geht es ein Stück seilversichert an der Felswand entlang. Dann verläuft der Pfad wieder am Hang entlang, wobei wir eine Felsnadel passieren. Auch dort befindet sich ein Kunstobjekt und die markante Felsnadel wird als Stalzer Kirche bezeichnet.

Wir queren einen kleinen Wasserlauf und können ein weiteres Mal einen spektakulären Blick auf den Pass unter uns werfen. Durch lichten Wald geht es weiter am Hang entlang. Schließlich durchschreiten wir ein Gatter und laufen über eine Kuhweide. So erreichen wir eine breite Forststraße, die wir queren und auf der gegenüberliegenden Seite dem Pfad weiter folgen.

Der Pfad führt uns am Hang entlang zum Weiler Zwieseln, den wir in Höhe des Haus Kathrein erreichen. Wir laufen um das Haus herum und gelangen zu einer Wegscheide. Während es links über die Landstraße zurück nach Bschlabs gehen würde, laufen wir weiter geradeaus und folgen weiter dem Höhenweg Bschlabs. An den Häusern von Zwieseln vorbei erreichen wir einen Forstweg, der nur für Anrainer freigegeben ist.

Diesem folgen wir und ignorieren dabei den schmalen Abzweig rechts in Richtung der Namloser Wetterspitze. Der breite Weg quert den Mühlbach und führt in die Weiden. Dort an einer Bank steigen wir auf schmalem Pfad hinab zum Knottenbach. Diesen queren wir auf einer kleinen Holzbrücke und steigen auf der gegenüberliegenden Seite wieder den Hang hinauf.

Am Hang geht es oberhalb der Schlucht des Bachs entlang. Dann erreichen wir eine Wegscheide. Rechts führen die Wege in Richtung der Bartigscharte bzw. der Bschlaber Kreuzspitze. Wir halten uns aber links und folgen der asphaltierten Straße durch den Weiler Egg hinab nach Bschalbs. Wir erreichen den Ort direkt an der Wallfahrtskirche Maria Schnee  und damit schließt auch unsere Runde auf dem Höhenweg Bschlabs.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 8199 m
Gesamtanstieg: 625 m
Gesamtabstieg: -637 m
Gesamtzeit: 03:39:38
Download file: BschlabserHoehenweg.gpx