Kasermandl – Alpenrosensteig – Jöchelspitze

Ziel der Wanderung ist der Alpenrosensteig. Dabei starten wir am Kasermandl, laufen ein Stück der Geierwally-Rundwanderung und gelangen über die Gibler Alm zur Bernhardseck-Hütte. Von dort aus geht es über den Alpenrosensteig zur Jöchelspitze.

  • Startpunkt der Tour: Elbigenalp (Kasermandl)
  • Zielpunkt der Tour: Jöchelspitze (Sonnalm)
  • Anstieg (m): 839
  • Abstieg (m): 492
  • Tourlänge (km): 13.80
  • Tourdauer (Std.): 5:00 (Stunden)
  • Etappe auf folgendem Fernweg:
  • Klettersteige auf der Tour:
  • Einkehrmöglichkeiten:
  • Sehenswürdigkeiten:
  • Wanderpass:

Von der Kasermandel halten wir uns links und folgen dem breiten Schotterweg in Richtung Tal. Schon bald erreichen wir eine Weggabelung, an der wir uns rechts halten und der Lechschleife 3 – Bäche und Wälder (L3) sowie dem Geierwally-Rundwanderweg in Richtung Gibler Alm folgen.

Es geht durch ein Kuhgatter und danach auf einem breiten Schotterweg in Serpentinen den Berg hinab. Dabei ergeben sich immer wieder tolle Blicke ins Tal hinab. Etwas später erreichen Sie eine Wildfütterungsstelle. Laufen Sie um diese in einer Rechtskurve herum und folgen Sie weiter der Lechschleife 3 – Bäche und Wälder (L3). Kurz darauf queren Sie ein Bachbett, das im Sommer ausgetrocknet sein kann.

Dann endet der breite Schotterweg und es geht auf einem schmalen Pfad hinab in Richtung Bernhardsbach. Sie queren eine kleine Brücke und kurz darauf auf einer weiteren Brücke den Bernhardsbach selbst. Danach geht es leicht bergan zu einer Weggabelung. Während es rechts in Richtung Zarge-Alm und Bernhardstal geht, folgen Sie dem Weg geradeaus in Richtung Gibler Alm.

Die Gibler Alm lädt zu einer Erfrischung ein. Unterhalb der Gibler Alm führt uns der L3 rechts den Berg hinauf, während uns hier der Geierwally-Rundwanderweg ins Tal hinab verlässt. Auf breitem Schotterweg steigen wir beständig durch den Wald bergan. Einen Abzweig links ignorieren wir dabei und folgen weiter der Lechschleife 3 – Bäche und Wälder (L3). Auch einen Abzweig rechts in den Wald mit der Beschilderung „Fußweg Bernhardseck“ ignorieren wir. Etwas später passieren wir eine Wildfütterungsstelle.

So gelangen wir zu einer großen Wegscheide, an der links ein Weg zur Sommerrodelbahn Willy Blitz abzweigt, halblinks die Lechschleife 3 – Bäche und Wälder (L3) n Richtung Talstation der Jöchelspitzbahn weiterführt, während wir uns rechts halten und weiter in Richtung Bernhardseck-Hütte aufsteigen. Der Weg führt weiter bergan und gibt kurz darauf rechter Hand den Blick auf die Rütelspitze, die Freispitze, die Greitjochspitze, die Fallenbacher Spitze sowie den vorderen und hinteren Sonnenkogel frei.

Für Sie geht es auf Schotter weiter bergan. Die Serpentinen werden enger, während rechts immer mal wieder der Fußweg zum Bernhardseck abzweigt, was wir aber ignorieren. Auch einen Abzweig links in einer Rechtskehre ignorieren wir. Etwas weiter oben öffnet sich dann der Blick in Richtung Hermann von Barth-Hütte.

In der Folge steigt nun der Schotterweg geradeaus verlaufend immer steiler bergan. Gerade bei hohen Temperaturen im Sommer werden die letzten zwei Kilometer bis zur Hütte wirklich schweißtreibend. Oben angekommen erreichen Sie das Bernhardseck mit seinen Almenhütten sowie der Bernhardseck-Hütte. Zur linken Hand haben Sie ein grandioses Panorama mit den bereits bekannten Gipfeln. Es geht noch ein wenig bergan zur Hütte selbst, dann ist das Etappenziel erreicht.

Bernhardseck-Hütte
Bernhardseck-Hütte

Hier stärken wir uns nach dem anstrengenden Anstieg erst einmal mit leckeren Schmankerln und genießen die herrliche Aussicht. Frisch gestärkt halten wir uns von der Terrasse der Hütte rechts und folgen der Beschilderung in Richtung Alpenrosensteig und Jöchelspitze. Es geht am Schlaffass vorbei weiter bergan.

Allerdings erreichen Sie direkt eine Wegscheide, an der es rechts zur Kemptner Hütte und zur Hermann von Barth-Hütte geht. Sie halten sich aber links und folgen der Beschilderung in Richtung Alpenrosensteig. Auf einem schmalen Pfad geht es durch die Almwiesen am Hang entlang. Trittsicherheit und gute Schuhwerk ist für den Steig schon erforderlich – dafür sind die Blicke ins Tal hinab und das Panorama der gegenüberliegenden Berge aber herrlich.

Was wäre der Alpenrosensteig ohne Alpenrosen? So passieren Sie recht bald ein großes Feld von Alpenrosen, steigen leicht bergan und erreichen eine weitere Weggabelung. Während es links nach Bach hinab und zur Talstation der Jöchelspitzbahn geht, halten Sie sich rechts und folgen weiter dem Alpenrosensteig durch die Wiesen. Es geht noch einmal leicht bergan und Sie laufen in einer großzügigen Kurve um den Berg herum. So ergibt sich wieder ein verändertes, aber ebenso interessantes Bergpanorama.

Nach der Kurve blicken Sie in einen breiten Hochtalkessel unterhalb der Jöchelspitze und können auch bereits die Träger der Jöchelspitzbahn erkennen. Aber es ist noch ein gutes Stück zu gehen, denn der schmale Pfad schlängelt sich hoch über dem Tal einmal um den gesamten Bergkessel herum. Sie passieren ein kleines Waldstück, dann geht es auch steinigem Pfad weiter durch die Almwiesen. Immer wieder ergeben sich tolle Blicke hinab ins Tal.

Es folgt ein kurzer Abstieg in den Kessel unterhalb der Jöchelspitze. Dann überqueren Sie einen Bachlauf und steigen direkt wieder den gegenüberliegenden Sattel bergan. Es geht auf schmalen Pfad über steiniges Gelände recht steil bergan. Oben geht es durch dichten Pflanzenbewuchs und beschreibt der Weg eine Linkskurve und Sie erreichen das Lechtaler Bergheumuseum.

Sobald Sie um das Gebäude herumgelaufen sind, ergibt sich der Blick hinab und Sie steigen auf einem breiten Schotterweg durch die Wiesen hinab. Dabei folgen Sie dem „Botanischen Lehrpfad Jöchelspitze“, der über die Alpenflora mit großen Schautafeln informiert. Sie gelangen kurz darauf an eine Weggabel, an der es geradeaus zum Lachenkopf geht, einem schönen Aussichtsgipfel über dem Tal.

Aus Zeitgründen ignorieren wir den Abzweig und folgen der Beschilderung in Richtung Bergstation und Sonnalm. Es geht in Serpentinen den Berg hinab. Kurz vor der Bergstation zweigt rechts ein Wanderweg in Richtung Holzgau und Jöchelspitze ab, was Sie aber ignorieren und weiter zur Bergstation hinabsteigen. Unten angekommen, nehmen Sie eine letzte Rechtskurve, dann geht es links direkt zur Bergstation, während rechts die Sonnalm noch auf einen Absacker einlädt. Mit dem Sessellift geht es dann ins Tal hinab. Die letzte Fahrt geht um 16:30. Wer also spät dran ist, kann den Absacker auch unten an der Talstation im Lechtaler Hexenkessel nehmen.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 13936 m
Gesamtanstieg: 863 m
Gesamtabstieg: -516 m
Gesamtzeit: 05:40:20
Download file: Track_Bernhardseck-Tour.gpx