Citywalk Wien – Ringstraßen-Tour

Ringstraßen-Tour

Auf unserem Citywalk Wien machen wir diesmal die Ringstraßen-Tour, die sich entlang des etwas mehr als 5km langen Prachtboulevards von Wien erstreckt. Die Ringstraße wurde zwischen 1857 und 1865 errichtet, als Kaiser Franz Joseph I. die alte Stadtbefestigung schleifen ließ. Sie umgibt den zum UNESCO-Weltkulturerbe „Historisches Zentrum Wien“ gehörenden inneren Stadtkern. Geprägt ist die Architektur der Inneren Stadt (1. Bezirk) durch Gotik (z.B. Stephansdom), Barock (z.B. Hofburg) und die bekannte Ringstraßenarchitektur (Variante des Historismus). Auf unserer Tour besuchen wir viele dieser Sehenswürdigkeiten.

  • Startpunkt der Tour: Wien (1. Bezirk, Posthöfe)
  • Zielpunkt der Tour: Wien (1. Bezirk, Posthöfe)
  • Anstieg (m): 124
  • Abstieg (m): 125
  • Tourlänge (km): 8,20
  • Tourdauer (Std.): 6:30 (Stunden)
  • Etappe auf folgendem Fernweg:
  • Klettersteige auf der Tour:
  • Einkehrmöglichkeiten:
  • Sehenswürdigkeiten:
  • Wanderpass:

Von den Posthöfen durch den Stadtpark

Unsere Ringstraßen-Tour startet an der Dominikanerbastei an den Posthöfen. Wir zweigen dort in die Regenbursenstraße ab und folgen dieser entlang des großen Gebäudes der Österreichischen Postsparkasse hinab zum Stubenring. An einer Fußgängerampel queren wir denselben und halten uns auf der gegenüberliegenden Seite rechts.

Das Museum für Angewandte Kunst (MAK)
Das Museum für Angewandte Kunst (MAK)

Wir passieren den markanten Bau des Museums für Angewandte Kunst (MAK), der als einer der prächtigsten Bauten der Ringstraße gilt.

Gegründet wurde das MAK 1863 unter Kaiser Franz Joseph I. als k. k. Österreichisches Museum für Kunst und Industrie. Heute umfasst die Sammlung rund 900000 Objekte und Druckwerke aus 5 Jahrhunderten.

Am Gebäude des MAK vorbei kommen wir zum Eingang des Stadtparks. Wir laufen in den Park hinein und folgen zunächst dem Weg rechts. Dann halten wir uns aber zweimal links und überqueren dabei einen der künstlich angelegten Bachläufe. Nach der kleinen Brücke halten wir uns rechts und laufen entlang des Bachlaufs zu dem kleinen See des Stadtparks.

Der kleine See im Stadtpark
Der kleine See im Stadtpark

Hinter der goldenen Statue von Johann Strauß laufen wir am Kanal entlang. In Höhe der U-Bahnstation von Otto Wagner verlassen wir dann den Stadtpark.

Citywalk Wien – Zum Wienmuseum

Wir queren wieder an einer Fußgängerampel eine breite Straße und laufen weiter geradeaus. Dabei passieren wir das Ritz Carlton sowie das Wiener Konzerthaus.

Das Wiener Konzerthaus
Das Wiener Konzerthaus

In Höhe des Konzerthauses halten wir uns links, queren die Lothringer Straße und halten uns dann rechts. Dieser folgen wir nun vorbei am Haus der Kaufmannschaft zum Wienmuseum am Resselpark. Das Wienmuseum ist absolut sehenswert, erzählt es doch auf drei Stockwerken die Geschichte Wiens und ergänzt damit perfekt unsere Tour. Außerdem hat man vom Café im dritten Stockwerk einen tollen Blick auf die Karlskirche, die Albertina Modern, die Neue Staatsoper und den Musikverein. Letzterer ist der Sitz der weltberühmten Wiener Philharmoniker.

Die Albertina Modern, die Neue Staatsoper und der Musikverein
Die Albertina Modern, die Neue Staatsoper und der Musikverein

Weiter in Richtung Naschmarkt

Nach einem Besuch des Wienmuseums setzen wir unseren Citywalk Wien fort und laufen durch den Resselpark. Dabei sehen wir zunächst links von uns die Karlskirche und blicken wenig später wiederum auf die markanten U-Bahnstationen von Otto Wagner am Karlsplatz. Der Weg durch den Resselpark führt uns schließlich zur Technischen Universität Wien. Dort queren wir an einer Ampel die Wiedner Hauptstraße und laufen dann am Gebäude der TU entlang in Richtung Naschmarkt.

Technische Universität Wien
Technische Universität Wien

Der Naschmarkt ist natürlich auch wieder eines der Highlights, die man in Wien gesehen haben muss. Eng an Eng stehen die kleinen Häuschen, in denen man Spezialitäten einkaufen oder direkt vor Ort genießen kann. Eine der beiden Gassen durch den Naschmarkt bringt uns zur Dachterrasse an dessen Ende. Die Dachterrasse ist eine kleine grüne Oase inmitten der Stadt und von hier aus hat man einen tollen Blick auf die von Otto Wagner gestalteten Wienzeilenhäuser. Die zwischen 1898 und 1899 errichteten Häuser sind wichtige Zeugnisse des Wiener Jugendstils.

Links das Majolikahaus und am Eck die Wienzeile 38
Links das Majolikahaus und am Eck die Wienzeile 38

Citywalk Wien – das Museumsquartier

Wieder herab von der Dachterrasse halten wir uns links, queren die Straße und folgen der Köstlergasse. Dort sehen wir mit der Köstlergasse 3 noch das dritte von Otto Wagner erbaute Wienzeilenhaus. Die nächste Straße zweigen wir links ab und biegen kurz darauf rechts in die Stiegengasse. Der Name ist Programm und wir steigen eine Treppe hinauf. Oben angekommen zweigen wir rechts in die Windmühlengasse. Dieser folgen wir, bis wir mit einer Links-Rechts-Kombination in die Mariahilferstraße wechseln. Dieser folgen wir hinab in Richtung des Kunsthistorischen Museums.

Eingang zum Museumsquartier
Eingang zum Museumsquartier

Vorher biegen wir aber links ab und durchschreiten das Tor zum Museums Quartier (MQ). Die zwischen 1713 und 1723 als kaiserliche Hofstallungen errichteten Gebäude dienen heute als Kulturareal, Veranstaltungsort und öffentlich zugänglicher Stadtraum. Durch mehrere Höfe, die auch immer wieder Gelegenheit zum Verweilen bieten, geht es nun zum Leopold Museum. Hier nutzen wir den Lift und fahren hinauf zur Rooftop Bar Libelle. Hier oben hat man einen tollen Blick über die Dächer von Wien und bei schönem Wetter und einem Sarti Spritz lässt es sich hier gut aushalten.

Mumok - Museum für moderne Kunst von der Stiftung Ludwig
Mumok – Museum für moderne Kunst von der Stiftung Ludwig

Wieder unten angekommen halten wir uns links und laufen am Museum für Moderne Kunst (Mumok), einem markanten schwarzen Bau vorbei. Kurz darauf passieren wir die Tonspurgasse, in der man unterschiedliche Klangwelten erleben kann. Anschließend halten wir uns rechts und verlassen das Museumsquartier.

Die Palais auf der Ringstraßen-Tour

Unser Ringstraßen-Tour führt uns nun vorbei am Volkstheater, dem Justizpalast und dem Palais Trautson. Das 1712 von Fürst Trautson errichtete Gebäude zählt zu den bedeutendsten barocken Gebäuden Wiens und ist heute Sitze des Justizministeriums.

Palais Trautson
Palais Trautson

In Höhe des Palais Auersberg, queren wir die Straße und den Schmerlingsplatz. Der Weg führt uns nun zum Parlament. Entlang des Parlaments gelangen wir dann zum Wiener Rathaus und dem kleinen Park davor. Über den Rathausvorplatz und den kleinen Park erreichen wir das Hofburg-Theater. Allerdings queren wir hier nicht die Straße, sondern zweigen links ab. Entlang des Universitätsrings kommen wir so an der Universität vorbei zum Schottentor. Wo sich ehemals ein Stadttor befand ist heute eine U-Bahnstation.

Blick auf die Votivkirche vom Schottentor aus
Blick auf die Votivkirche vom Schottentor aus

Schaut man dort nach links, blickt man auf die im Stile der Neogotik gebauten Votivkirche. Sie wurde zwischen 1856 und 1879 von Heinrich Ferstel erbaut, von dem wir auf unserer Tour noch ein weiteres Werk sehen werden. Die Kirche ist ein Dankesgeschenk (Votivgabe), ob des 1853 mißlungenen Attentats auf Kaiser Franz Joseph I.

Wir halten uns aber rechts und queren am Schottentor die Straße. So passieren wir den Palais Ephrussi sowie das Haus am Schottentor. Das Palais Ephrussi gehört zu den Prachtbauten, die in der Ringstraßen-Ära erbaut wurden. Das Palais hier wurde von Ignaz von Ephrussi zwischen 1872/73 im Stil der Neorenaissance errichtet. Wir folgen nun der Schottengasse zur Schottenkirche und wechseln dort in die Herrengasse.

Der Innenhof des Palais Ferstel
Der Innenhof des Palais Ferstel

In der Herrengasse befinden sich eine ganze Reihe von prächtigen Gebäuden, darunter das Palais Ferstel mit einem wunderschönen Innenhof, dem Donaunixenbrunnen und einer zauberhaften Passage. Heinrich Ferstel erbaute diesen Palais zwischen 1856 und 1860. Auf Wunsch des Auftraggebers, Gouverneur Franz von Pipitz, schuf Ferstel hier ein Ensemble für Nationalbank, Börse, ein Kaffeehaus und einen Basar.

Auf unserem Weg zurück zur Hofburg passieren wir noch das Palais Mollard-Clary und das Bundesministerium für Inneres. Dann stehen wir auch schon an dem runden Platz vor dem prächtigen Eingang zur spanischen Hofreitschule und der Michaelerkirche.

Hofburg - Eingang zur spanischen Hofreitschule
Hofburg – Eingang zur spanischen Hofreitschule

Der Stephansdom als Highlight am Ende der Tour

Peterskirche in der Habsburgergasse links des Graben
Peterskirche in der Habsburgergasse links des Graben

Hier halten wir uns noch links und zweigen in den Kohlmarkt ab. Durch die Fußgängerzone geht es zum Graben, in dem wir rechts einbiegen. Auch dieser Bereich ist Fußgängerzone und in einer Seitengasse sehen wir links von uns vorbei die Peterskirche, bei er es sich in jedem Fall lohnt, einen Blick hineinzuwerfen. Die 1701-1733 erbaute Rektoratskirche St. Peter gilt als eine der schönsten Barockkirchen Wiens. Aber schon lange vor der heutigen Kirche, stand an dieser Stelle die erste Kirche Wien, denn im 4.Jh. soll hier ein Kasernengebäude des römischen Lager Vindobona zu einer Kirche umgebaut worden sein.

Stephansdom
Stephansdom

Nach dem Abstecher zur Peterkirche kehren wir in den Graben zurück, passieren die Pestsäule Wiens und gelangen so zum Stephansdom Hier ist immer viel los, denn jeder möchte ein Bild von der prächtigen gotischen Kirche, die liebevoll auch als Steffl bezeichnet wird. Er ist Österreichs wichtigstes gotisches Bauwerk und mit dem 136m hohen Südturm auch Österreichs höchste Kirche.

Wir queren den Stephansplatz und halten uns hinter dem Dom rechts. Hier stehen die für Wien so bekannten Fiaker. Sie kommen hier aber auch in die Schulerstraße, wo sich die einzig erhalten Wohnung von Wolfgang Amadeus Mozart befindet. Vorbei am Mozarthaus folgen wir der Schulerstraße, bis man links in die Rienergasse abzweigen kann. Direkt darauf biegen wir rechts in die Wollzeile ab, die uns zurück zur Stubenbastei bringt. Noch einmal heißt es link abbiegen, dann endet an den Posthöfen unsere Ringstraßen-Tour.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 8187 m
Gesamtanstieg: 124 m
Gesamtabstieg: -125 m
Gesamtzeit: 06:28:44
Download file: WienerRingrunde.gpx