Unsere heutige Tour folgt dem Camino de Gayo, der uns zu den Calderetas, dem Los Helechos, dem Mirador de Famara und der Caldera führt. Wir besuchen einerseits also mehrere Vulkane, spazieren andererseits aber auch an den Steilklippen des Famara-Massivs (Risco de Famara). Interessant ist, dass wir uns damit auch im Parque Natural del Archipielago Chinijo bewegen. Der 1986 gegründete Naturpark umfasst nicht nur das eigentliche Chinijo-Archipel, sondern auch die Steilküste des Famara-Massivs sowie Teile von El Jable.
- Startpunkt der Tour: Guinate (Parkplatz am Start des Wanderwegs)
- Zielpunkt der Tour: Guinate (Parkplatz am Start des Wanderwegs)
- Anstieg (m): 314
- Abstieg (m): 316
- Tourlänge (km): 10,00
- Tourdauer (Std.): 3:30 (Stunden)
- Etappe auf folgendem Fernweg:
- Klettersteige auf der Tour:
- Einkehrmöglichkeiten:
- Sehenswürdigkeiten:
- Wanderpass:
Startpunkt des Camino de Gayo…
Wenn man aus Ye kommend der Calle de San Francisco Javier in Richtung Máguez folgt, dann passiert man die La Corona und die Wegscheide mit dem Stein Camino de Guatifay. Kurz darauf zweigt rechts eine schmale Straße in Richtung Guinate ab und bereits 100m nach dem Abzweig geht es links ab zum Parkplatz am Camino de Gayo.

Wir parken unterhalb der Las Calderetas. Dort befindet sich auch eine erste Info-Tafel, die den Wegverlauf und die zu erwartenden Sehenswürdigkeiten erklärt. Am Hang der Las Calderetas steigen wir sanft bergan. Im Anstieg haben wir einen tollen Blick hinüber auf den mächtigen Vulkankegel der La Corona, die wir auf unserer Wanderung La Corona – Rundtour um den Krater umrundet haben.

Einen Wegabzweig zur Linken ignorieren wir. Kurz darauf zweigt rechts ein Weg ab, der es einem ermöglicht, sich die Las Calderetas von innen anzuschauen. Man muss diesem Abzweig nicht zwingend folgen, denn wenn man weiter geradeaus läuft, gelangt man zu einer weiteren Infotafel des Camino de Gayo, von dem man aus gut auf die Las Calderetas blicken kann und deren Entstehung erläutert bekommt.

Sensationelle Fernblicke…
Der Weg verläuft nun entlang des nächsten Vulkans, Los Helechos. Allerdings erregt der sensationelle Blick auf La Gaciosa, La Isla de Montaña Clara und Alegranza auf der rechten Seite erst einmal mehr unsere Aufmerksamkeit. Zusätzlich sieht man auch den imposanten Felsbereich El Morro. Der Camino de Gayo wartet auch bereits mit einer weiteren Info-Tafel dazu auf.

Kurz darauf wendet sich dann unser Blick nach vorne. Dort sehen wir die steilen Pflanzterrassen des Valle Guinate. Das tief eingeschnittene Tal und der Blick in Richtung El Morro sind wiederum sensationell. Wir passieren ein kleines Haus. Einen Abzweig rechts bzw. links ignorieren wir in der Folge und laufen an den Fuentes de Gayo vorbei. Hierbei handelt es sich um zwei alte Brunnen aus Vulkangestein, die aktuell leer sind.

Zum Mirador de Gayo
Schon bald erreichen wir eine Weggabelung. Hier halten wir uns rechts, verlassen den breiten Schotterweg und folgen einem schmalen, steinigen Pfad zum Mirador de Gayo. Hier direkt auf der Steilklippe der Famaraberge lassen sich atemberaubende Bilder machen. Ob man nach rechts in Richtung La Graciosa oder eher nach links in Richtung El Jable und Timanfaya blickt.

Nach einer ausgiebigen Fotosession halten wir uns links und folgen dem Camino de Gayo entlang der Steilküste. Wir gelangen so an eine weitere Abbruchkante, von der wir nun bereits auf den tollen Strand der Caleta Famara blicken können.

Zum Mirador de Famara
Der Weg dreht nun ein wenig ins Hinterland und führt uns zu einer weiteren Infotafel. Hier halten wir uns rechts, verlassen den Camino de Gayo und laufen einen kleinen Hügel hinauf. Am Hügel zweigen wir links ab und folgen dem breiten Schotterweg nun entlang der Steilklippen. Einen Abzweig zur Linken ignorieren wir dabei. Das geniale ist, dass wir nun sowohl die Ostküste sehen können als auch weiterhin auf die Westküste hinabblicken.

Der breite Weg führt uns zum Mirador de Famara. Hier blicken wir auf die steil abfallenden Klippen des Famara-Massivs (Risco de Famara), die Caleta de Famara und El Jable. Aber wir können von hier aus auch auf die Ostküste, Punta Mujeres und Haria blicken. Wir setzen uns an den Markierungsstein und essen unser Sandwich, während wir den grandiosen Rundumblick genießen.

Zurück auf den Camino de Gayo
Wir kehren auf dem breiten Schotterweg wieder zurück zu der Weggabelung und zweigen dort rechts ab. Der Weg führt uns an abgegrenzten Felder entlang zurück in Richtung der Radiostation. In der Nähe der Radiostation ignorieren wir einen Abzweig zur linken und befinden uns nun wieder auf dem Camino de Gayo. Wir laufen auf die Caldera und Los Helechos zu.

An der nächsten Weggabelung zweigen wir links ab und kurz darauf biegen wir rechts in eine kleine Landstraße ein, die sich in Serpentinen ins Tal. Der Camino de Gayo verläuft nun entlang der Straße, die aber so gut wie nicht befahren wird. Auf dem Weg ins Tal gibt es noch mehrere Informationstafeln.

Wer mag, kann unterwegs auch noch in den Vulkankegel der Caldera hineinlaufen. Aber das ist natürlich kein Muss. Weiter unten blickt man auf die Ebene von Haria. Die Straße dreht nach links und führt entlang des Los Helechos hinab nach Máguez. In Máguez endet auch der Camino de Gayo, was wiederum mit einer Infotafel kenntlich gemacht ist.

Wir halten uns dort links, verlassen den Ort und laufen entlang der Straße zurück zu unserem Ausgangspunkt.
GPX-Track:
Gesamtanstieg: 314 m
Gesamtabstieg: -316 m
Gesamtzeit: 03:38:20