La Graciosa – Rundtour-West beschreibt eine weitere Wanderung auf La Graciosa, die wir diesmal im Westen der kleinen Insel vor der Küste Lanzarotes gemacht haben.
- Startpunkt der Tour: Orzola (Fährhafen)
- Zielpunkt der Tour: Orzola (Fährhafen)
- Anstieg (m): 194
- Abstieg (m): 193
- Tourlänge (km): 10,70
- Tourdauer (Std.): 4:00 (Stunden)
- Etappe auf folgendem Fernweg:
- Klettersteige auf der Tour:
- Einkehrmöglichkeiten:
- Sehenswürdigkeiten:
- Wanderpass:
Unsere Wanderung beginnt wie auch unsere La Graciosa – Rundtour-Ost am Hafen des idyllischen Fischerörtchens Orzola. Dort nehmen wir die Fähre nach La Graciosa, zu der kleinen Insel, die zusammen mit den unbewohnten Inseln Alegranza, Montaña Clara, Roque del Este, Roque del Oeste das Chinijo-Archipel bildet. Das Archipel steht seit 1986 unter Naturschutz und gehört zu den Natura 2000-Schutzgebieten.

Auch beim zweiten Mal sind wir von der Überfahrt durch die Meerenge El Rio (Estrecho del Rio) begeistert. Wir sehen dabei die Höhle an der Playa de la Canteria, umschiffen den kleinen Leuchtturm an der Punta Fariones und fahren entlang der Steilklippen am Mirador del Rio. Nach 20 Minuten erreichen wir den Puerto de Caleta de Sebo, dem Startpunkt unserer Wanderung „La Graciosa – Rundtour-West“.

Nach dem Aussteigen halten wir uns eher links, folgen dann aber hinter dem großen Vorplatz des Hafens der Calle Trancnil zwischen den Häusern hindurch. Wir gelangen so zur Inselverwaltung bzw. der Polizei, wo wir links und direkt danach rechts abzweigen. Wir folgen der Calle Mar de Barlovento bis zu deren Ende und halten uns dort links. Direkt danach zweigen wir rechts in die Calle La Popa ab, um als nächstes links in die Calle La Cruja zu wechseln. Danach müssen wir rechts in die Calle Estribor abbiegen, die uns aus dem Ort herausbringt.

Am Ortsrand halten wir uns links, wählen dann aber den rechten der beiden Schotterwege. Der Weg führt durch die Dünenlandschaft bis zum Friedhof der Insel. An der ersten Weggabelung halten wir uns rechts und laufen auf ein alleinstehendes Haus zu. Vor dem Haus zweigt kaum sichtbar ein kleiner Pfad in die Dünenlandschaft ab. Auch wir müssen ein wenig suchen, um den Einstieg zu finden und verlassen uns dabei auch auf unseren Track.

Am Anfang bewegen wir uns auf weglosem Gelände durch die Ebene zwischen den flachen Sträuchern hindurch, dann sehen wir von rechts einen Trampelpfad auf uns zukommen. Wir laufen auf diesen zu und biegen links ein. Nun geht es auf schmalem Pfad durch die Ebene. Rechts von uns befindet sich die Montaña del Mojón. Linker Hand blicken wir hinüber auf den mächtigen Riegel des Famaragebirges. Unser Weg führt uns nun in Richtung der Montaña Amarilla.

Durch eine sandige Ebene mit flachem Bewuchs geht es am Massiv der Montaña del Moyon entlang. Der Blick wendet sich nun in Richtung Westen und wir erblicken die Küste sowie die Isla de Montaña Clara. Etwas später kommt von links ein Pfad hinzu, was wir aber ignorieren und weiter geradeaus in Richtung der Küste laufen.

Bevor wir die Küste erreichen zweigt links ein schmaler Pfad ab, den wir auch nehmen müssen, aber wir machen zunächst noch einen kleinen Abstecher direkt an die Küste. Die Wellen sind geniale Fotomotive. Der Blick auf die Isla de Montaña Clara ist zauberhaft und mit etwas Glück kann man Surfern zusehen, wie sie auf den Wellen reiten.

Nach einer Fotosession kehren wir zurück, zweigen jetzt rechts ab und folgen dem schmalen Pfad in Richtung Montaña Amarilla. Auf steinigem Gelände steigen wir nun bergan. Auf der Hochebene geht es dann auf schmalen Pfaden direkt auf die Montaña Amarilla zu. Nun wird der Blick auf der linken Seite wieder frei auf den mächtigen Bergriegel der Famaraberge. Beim Blick hinab können wir auch bereits die Playa de la Francesa sehen, an der wir unsere Mittagspause machen wollen.

Zunächst steigen wir aber auf einem schmalen Pfad im Schatten der Montaña Amarilla den Berg hinab. Beim Abstieg überrascht uns die Montaña Amarilla mit einem sensationellen Farbenspiel. Der Vulkan ist plötzlich ockergelb. An seinem Fuß befindet sich zudem eine zauberhafte Badebucht (Playa de la Cocina) mit türkisfarbenem Wasser.

Der Weg zur Playa zweigt rechts ab. Wir halten uns aber links und folgen dem Hauptweg durch die Dünenlandschaft zur Playa de la Francesa. Ein Strand mit ganz hellem Sand, eine schöne Bucht und der Blick auf den mächtigen Bergriegel der Famaraberge. Wir packen unsere Decke aus und genießen unser Sandwich am Strand. Das nächste Mal haben wir auch noch Badesachen dabei.

Nach einer Pause geht es entlang des Strandes weiter. Am Strandende biegen wir in den breiten Schotterweg ein, auf dem auch die Safaritouren und Taxis-Jeeps fahren. Wir laufen nun zurück in Richtung Hafen. Da wir Ebbe haben, nutzen wir die Chance, den Schotterweg wieder zu verlassen und laufen in der Bahia del Salado quer.

Am Ende der Bucht müssen wir leider wieder auf den Schotterweg, können diesen aber in Höhe der Playa del Salado bereits wieder verlassen. Über den Strand geht es nun zurück zum Ortsrand von Caleta de Sebo. Wir halten uns rechts und folgen der Avenida Virgen del Mar zurück in Richtung Hafen. Auf dem letzten Metern queren wir noch den kleinen Strand direkt am Hafen, dann endet unsere wunderschöne La Graciosa – Rundtour-West.
Die Fähre bringt uns zurück nach Orzola.
GPX-Track:
Gesamtanstieg: 194 m
Gesamtabstieg: -193 m
Gesamtzeit: 04:05:50