Rund um den Peitlerkofel

Peitlerkofel

Bei dieser Wanderung umrunden wir einerseits den Peitlerkofel, andererseits besteigen wir auch den Gipfel des Peitlerkofel.

Von der Ütia de Börz (2006m) überqueren Sie vorsichtig die Passstraße am Würzjoch (Passo delle Erbe) und blicken auf das gewaltige Nordwand des Peitlerkofel, der sich über dem Villnöss-, dem Campill- und dem Gadertal erhebt. Links des gegenüberliegenden Parkplatzes befindet sich leicht zurückversetzt die Ütia Cir. Ebenfalls links des Parkplatzes befinden sich eine große Wanderkarte und der Startpunkt des Wanderweges.

Ütia de Börz
Ütia de Börz

Folgen Sie dem Wanderweg 8A sowie dem Wegweiser zur Ütia de Göma. Schon kurz nach dem Start haben Sie einen spektakulären Blick auf einen Felsabbruch vor dem Peitlerkofel. Es geht auf einem breiten Versorgungsweg rund um die Talsenke vor dem Bergmassiv und vorbei an kleinen Heuschobern. Schließlich erreichen Sie die breiten Wiesen vor der Ütia Munt de Fornela. Hier können Sie nun entscheiden, ob Sie im oder gegen den Uhrzeigersinn um den Peitlerkofel laufen wollen.

Wir entscheiden uns, rechts abzubiegen, passieren die Ütia Sot Puetia und folgen der 8A durch die breiten Kompatsch-Wiesen. Dabei haben Sie einen herrlichen Blick zu den Aferer Geislern. Ignorieren Sie den Abzweig zur Rechten. Der Weg wird nun etwas schmaler und erreicht langsam die Flanke des mächtigen Massives, an der Sie wunderbar die verschiedenen Gesteinsschichten sehen können. Der Weg steigt langsam bergan und führt Sie durch die Schotterfelder an der Bergflanke. Der Steig ist schmal und rechts von Ihnen geht es steil bergab. Sie haben einen genialen Blick ins Tal und auf die Passstraße. Der schmale Pfad führt weiter am Hang entlang und erreicht eine Weggabelung.

Von rechts kommt der Dolomitenhöhenweg Nr. 2 sowie der Wanderweg Nr. 4 und der Günther Messner-Steig vom Rodelbach herauf. Sie folgen nun all diesen Wegen zur Peitlerscharte hinauf. Es folgt ein steiler Anstieg, der Sie an die Rückseite des Bergmassives bringt und Sie durch ein idyllisches Hochtal führt. Entlang des Schartenbaches geht es auf schottrigem Weg in Kehren steil bergan. Sie überwinden hier fast 300 Höhenmeter. An der Peitlerscharte stehen mehrere Bänke und das Kreuz der Scharte, so dass Sie verschnaufen und die tolle Aussicht auf das Gadertal genießen können. Links geht es hinauf zum Peitlerkofel, während es rechts zur Schlüterhütte und geradeaus zur Baita Vaciara (Roda de Puetia) geht.

Wir entscheiden uns für den Aufstieg zum Peitlerkofel, der uns rund 2,5 bis 3 Stunden extra kosten wird. Der Weg ist anfangs terrassiert, später wird er schmaler und steiniger und führt durch die Wiesen hinauf zu einem Scheitel. Dort halten Sie sich links und steigen durch eine enge Felsspalte steil hinauf. Oben haben Sie einen Wahnsinnsblick und halten sich nun links, um bis zum Fuße des großen Peitlerkofels steil bergan zu steigen. Dort beginnt der Klettersteig, der als leicht (maximal Schwierigkeit 2) eingestuft ist. Nichtsdestotrotz erfordert er Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und Bergerfahrung. Obwohl er gut gesichert ist, sollten Sie aber ein Klettersteigset verwenden, um die Tour genießen zu können.

Peitlerkofel-Steig
Peitlerkofel-Steig

Der Steig ist stark besucht, insofern muss man unterwegs mit Wartezeiten rechnen. In einer Rechtskurve geht es um den ersten Felsen herum. Danach folgt ein Steilstück, gefolgt von eine kleinem Plateau. Dann folgt ein weiteres Steilstück inklusive eine kleinen Rinne. Damit ist es dann aber auch schon fast geschafft. Auf schottrigem Gelände geht es hinauf zum Gipfelkreuz (2875m), von dem aus Sie einen genialen Rundblick über Rosengarten, Langkofel, Sella bis Heiligkreuzkofel haben. Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg. Auch nach dem Klettersteig geht es zunächst auf demselben Weg wieder hinab. Weiter unten halten Sie sich aber rechts, da dieser Weg im Abstieg einfacher ist.

Dann kommen die Wege wieder zusammen und Sie wandern aus der Scharte hinaus. Zurück an der Weggabelung nehmen Sie den ersten Abzweig links und steigen auf dem breiten mit Stufen versehenen Weg durch die Wiesen hinab. An der Weggabelung geht es rechts auf der Nr. 35 in Richtung Schlüterhütte und links zur Ütia Göma. Sie halten sich links und folgen dem breiten Weg durch die Peitlerwiesen an der Flanke des Peitlerkofels entlang.

Zwei Abzweige zur Rechten, einer nach Longiarü, ignorieren Sie. Es geht weiter durch Almwiesen mit Blick auf den Heiligkreuzkofel. Danach folgt ein bewaldetes Tal und kurz darauf erreichen Sie die Ütia Vaciara, die idyllisch inmitten der Wiesen liegt. Nach einer Pause in der urigen Alm geht es weiter auf dem breiten Weg in Richtung Ütia Göma. Dann verlassen Sie den breiten Weg, der nach Longiarü führt. Sie wechseln links auf den schmalen Nr. 35 zur Ütia Göma. Es geht durch die Wiesen oberhalb der Wirtschaftswege der Almen und Sie erreichen so die Göma-Scharte.

Hier halten Sie sich links und folgen nun der 8B in Richtung Würzjoch. Es geht in den Wald hinab. Dabei ignorieren Sie den Abzweig zur Rechten nach Antermoia und S. Martino. Es geht weiter hinab und Sie passieren etwa später ein großes Schotterfeld. Der Weg führt noch ein Stück durch den Wald, danach geht es wieder hinaus auf die Almwiesen. Es folgt ein leichter Anstieg, einen weiteren Abzweig nach Antermoia ignorieren Sie ebenfalls. Dem nächsten Abzweig nach links zur Ütia Göma folgen Sie jedoch.

Göma-Hütte
Göma-Hütte

Nach der Hütte folgen Sie dann der 8B zum Würzjoch und zur Munt de Fornela. Auf der 8B geht es bald wieder auf einem steinigen Weg durch ein Waldstück. Erst geht es den Berg hinab, dann steigt der Weg im Schatten eines gewaltigen Felssturzes wieder bergan. Durch den Wald geht es hinauf zurück auf die Almwiesen oberhalb der Hütte Munt de Fornela. Unterhalb der Hütte wechseln Sie dann wieder zurück auf den Weg, den Sie morgens von der Ütia de Börz heraufgekommen sind und laufen diesen zurück zum Würzjoch.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 16100 m
Gesamtanstieg: 1199 m
Gesamtabstieg: -1199 m
Gesamtzeit: 01:34:35
Download file: Track_Peitlerkofel_k.gpx