Winterwanderung an der Talschlusshütte Gsies

Wanderung Talschlusshütte Gsies

Die Wanderung zur Talschlusshütte Gsies ist eine nicht zu schwere Wanderung im gleichnamigen Tal. Sie ist bei entsprechenden Verhältnissen sehr gut im Winter zu gehen und eröffnet bei gutem Wetter schöne Einblicke fernab der üblichen Tourismuspfade.​

Das Gsieser Tal zählt zu den Winterwandergebieten Nr. 1 in Südtirol und ist vor allem auch durch seine Talloipe unter den Langläufern sehr bekannt und beliebt. Aber auch für all diejenigen, die ohne Skier wandern wollen, bietet das Gsieser Tal einige Möglichkeiten.

Eine nette Winterwanderung führt von der Talschlusshütte in St. Magdalena zur Kradorfer Alm. Da Sie dabei auf einem Forstweg wandern, handelt es sich sogar um einen „geräumten“ Winterwanderweg, was bedeutet, dass Sie nicht durch hohen Schnee stapfen müssen. Dennoch liegt Schnee auf dem Weg, da dieser auch zum Rodeln genutzt werden kann.

Sie lassen die Talschlusshütte in St. Magdalena rechts von sich liegen und folgen der Straße in Richtung Talende. Rechts von Ihnen verläuft die Talloipe, so dass Sie eine Weile von Langläufern begleitet werden. Die Straße macht nach einiger Zeit eine leichte Linkskurve, der Sie noch folgen.

Weiter auf der Forststraße…

Danach sehen Sie zunächst einen Wegweiser zur Mooshütte, der rechts abzweigt. Hier bleiben Sie noch auf der Straße, aber kurz danach kommen Sie an eine Gabelung, an der Sie dann rechts abzweigen und dem Forstweg Nr. 49 in den Wald hinein folgen.

Der Weg steigt leicht und beständig an und Sie laufen zunächst durch den Wald. Nach einer Weile erreichen Sie eine Lichtung und sehen einen Wegweiser vor sich. Es gibt zwei Möglichkeiten, zur Kradorfer Alm zu gelangen, einmal, indem Sie rechts abzweigen und über eine kleine Brücke wechseln und einmal, indem Sie weiter geradeaus der Forststraße folgen.

Im Winter ist der Weg über die Forststraße mit Sicherheit angenehmer. Wenn Sie dem Forstweg weiter folgen, laufen Sie wieder ein Stückchen durch dichteren Wald, bis Sie dann schließlich zu einem kleinen Wasserfall gelangen. Im Winter bilden sich hier in den kalten Nächten bizarre Eisgebilde, die in der Tagessonne wunderschön funkeln.

Nach dem Wasserfall steigt der Weg dann etwas steiler an, so dass es einem auch an kälteren Tagen schnell warm wird. Der Wald wird nun lichter und Sie haben einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Berggipfel. Der Weg führt in einigen sanften Kurven weiter bergan, bis sich der Wald schließlich völlig lichtet und Sie verschiedene Almenhütten vor sich sehen. Sie sind aber noch nicht ganz am Ziel.

Die Kradorfer Alm…

Sie laufen an den Almenhütten, die nur im Sommer bewohnt sind, nämlich vorbei. Der Weg macht schließlich eine recht scharfe Rechtskurve und auf einer kleinen Brücke müssen Sie nun noch einen Bach überqueren, dann stehen Sie vor dem Gebäude der Kradorfer Alm. Um einzukehren, müssen Sie um das Gebäude herumlaufen und auf der Rückseite eine leichte Böschung hinaufsteigen. Über die Terrasse hinweg erreichen Sie den Eingang zur guten Stube.

Wer frisch gestärkt wieder ins Tal hinabsteigen möchte, der kann sich auch vor dem Bach links halten, denn auch dort geht der Wanderweg Nr. 49 wieder ins Tal hinab. Auf einem schmalen Pfad laufen Sie über die Wiese, die zur Kradorfer Alm gehört und die im Winter dick verschneit ist.

Sie laufen an einem kleinen Brunnen vorbei, bevor Sie dann am Waldrand weiter ins Tal hinablaufen. Der Weg führt schnurgerade ins Tal, bis Sie schließlich wieder den Bach kreuzen und zumindest im Winter gelangen Sie nach der Bachüberquerung wieder auf den ursprünglichen Forstweg zurück, dem Sie nun weiter ins Tal folgen.

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