Vom Passo Giau zu den Cinque Torri

Cinque Torri

Die Wanderung führt uns vom Passo Giau über den Crèpe dei Ronde zum Rifugio Scoiattoli und den Cinque Torri. Über das Rifugio Averau führt der Weg wieder zurück…


Vom Passo Giau bzw. dem Rifugio Passo Giau geht es auf der 443 in Richtung Rifugio Nuvolau / Averau und Rifugio Cinque Torri. Es handelt sich um einen breiten Schotterwerg, der vom Rifugio Passo Giau direkt durch Wiesen den Berg hinauf geht. Es geht auch an einer privaten Hütte vorbei. Kurz darauf zweigt rechts der Wanderweg 443 ab. Geradeaus würde der Wanderweg Nr. 452 zum Rifugio Novolau weiterführen.

Am Berghang geht es unter der Giselle und dem Nuvolau vorbei. Erst geht der kleine Pfad durch Almenwiesen, später wird der Weg steiniger und führt durch typisches Karstgelände. Der Weg ist im übrigen auch als 438 ausgezeichnet. Durch Alpenrosen- und Latschenkiefernhänge sowie über Steinplatten geht es weiter. Dann haben Sie einen großen markanten Felsblock im Blick. Dort zweigt links der Klettersteig zum Rifugio Nuvolau ab .Sie folgen aber dem Wanderweg Nr. 443 weiter geradeaus.

Es folgt ein steiler Anstieg über schottriges Gelände. Oben angekommen sehen Sie zum ersten Mal die „Cinque Torri“. Das folgende Wegstück führt Sie über Geröll wieder bergab. Also seien Sie vorsichtig, denn es besteht Rutschgefahr. Daraufhin folgt ein erneuter Anstieg, der mit Holzbalken gesichert ist. Schön im Wechsel führt Sie der Weg danach wieder steil bergab.

Anfangs ist auch dieses Stück mit Holzbalken gesichert, später geht es über steinige Flächen mit losem Gestein. In der Folge ist der Weg wieder mit Holzbalken gesichert. Dann überqueren Sie noch einen Bachlauf, bevor der nächste Anstieg folgt. Auf diese Weise erreichen Sie schließlich den Crèpe dei Ronde (2182m).

Oben angekommen führt rechts der Wanderweg Nr. 443 zum Rifugio „Cinque Torri“. Sie halten sich aber links und folgen ebenfalls dem Wanderweg Nr. 443 zum Rifugio Scoiattoli. Der Weg führt Sie über Almenwiesen hinauf zu einer Schotterstraße, die Sie überqueren. Auf der anderen Seite steigen Sie durch Wiesen weiter hinauf zu den Cinque Torri.

Dort können Sie viele Kletterer beobachten. Für Sie geht es links weiter durch Wiesen hinauf zum Rifugio Scoiattoli (2250m). An der Hütte selbst befindet sich übrigens auch die Bergstation eines Sesselliftes, der vom Rifugio Bàin de Dònes heraufkommt. Das geräumige Rifugio wird von der Familie Lorenzi geführt (Tel. 0436-867939, Fax: 0436-4500) und bietet eine sehr große Speisekarte mit Antipasti, Primi Piatti und leckeren Hauptspeisen.

Nach einer Stärkung in der Hütte folgen Sie dem Wanderweg Nr. 439 weiter zum Rifugio Averau. Der Anstieg erfolgt auf einem breitem Schotterweg in Serpentinen, parallel zu einem Skilift. Sie befinden sich auf diesem Teilstück des Weges übrigens auf dem Dolomitenhöhenweg Nr.1.

Die Wegabzweige links sowie der Abzweig rechts (Wanderweg Nr. 440 – Pian dei Menis) ignorieren Sie. Sie bleiben auf dem Schotterweg, der Sie zur Bergstation des Skiliftes und damit auch zum Rifugio Averau (2416m) bringt. Von der Hütte aus geht auf der anderen Seite des Berges im übrigen ein Sessellift zum Rifugio Fedare hinab.

Vom Rifugio Averau geht es auf der breiten Schotterpiste parallel zum Lift auf dem Wanderweg Nr. 452 hinab in Richtung Passo Giau. Es geht über ziemlich groben Schotter den Berg hinab. Die Abzweige auf der linken Seite ignorieren Sie. Später führt der Schotterweg dann in Serpentinen ins Tal hinab und kurz nachdem Sie ein weiteres Mal unter dem Sessellift zum Rifugio Fedare hindurch gelaufen sind, zweigt links der Wanderweg Nr. 452 zum Passo Giau ab. Der Schotterweg selbst führt als Nr. 464 zum Rifugio Fedare hinab.

Zunächst führt Sie der Wanderweg Nr. 452 durch Wiesen. Dann folgt am Hang des Nuvolaus ein steiler Anstieg über einen für die Dolomiten so typischen Schotterkegel. Am Hang des Nuvolaus geht es anschließend mit kleinen Anstiegen und einem herrlichen Ausblick auf die Marmolada weiter.

Oberhalb eines Steinfeldes befinde sich eine Weggabelung. Hier halten Sie sich rechts und folgen einer ziemlich verblaßten „rot-weißen“ Wegmarkierung. Auf einem schmalen Pfad geht es durch das Steinfeld und auch über im Weg liegende Steinbrocken hinweg. Zuerst erblicken Sie im Tal das Rifugio Fedare und dann kommen Sie langsam um die Kurve und sehen das Rifugio Passo Giau. Der Weg führt Sie noch ein Stück durch das Steinfeld und um einen riesigen Steinblock herum.

Dann befinden Sie sich direkt oberhalb des Rifugio Passo Giau. Der Abstieg erfolgt durch Wiesen und vorbei an der Privathütte, die Sie anfangs der Wanderung bereits passiert hatten.

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