Brandner Almenrunde

Brandner Almenrunde

Bei dieser kleinen Wanderung besuchen wir verschiedene Almen im Bereich von Brand, weswegen wir sie Brandner Almenrunde genannt haben.


Die Brandner Almenrunde ist die ideale Tour, wenn das Wetter nicht ganz perfekt ist, Der Startpunkt ist die Dorfbahn in Brand, die uns aus dem Tal schnell hinauf zur Bergstation (1386m) bringt. Von dort gehen wir durch ein Kuhgatter und steigen ein Stück die Wiesen hinauf, die im Winter als Skipiste dienen. Das Ziel unseres Weges ist die Alpe Parpfienz bzw. die Palüdhütte.

Nach einem kurzen Stück auf der Skipiste sehen wir einen Schotterweg. Wir halten uns in der Wiese links, um zum Schotterweg zu gelangen, in den wir rechts einbiegen. In großzügigen Serpentinen geht es nun durch die Almenlandschaft bergan. Einen Abzweig links ignorieren wir, überqueren ein weiteres Kuhgatter und erreichen so den Abzweig zum Barfußpfad der Alpe Parpfienz und zur Talstation eines Schleppliftes.

Wir bleiben aber auf dem breiten Schotterweg und ignorieren zwei weitere Wegabzweige zur Linken. So erreichen wir ein großes Wasserbecken der Brandner Liftbahnen und kurz darauf die Gebäude der Alpe Parpfienz. Die Alpe Parpfienz ist die erste Station der Brandner Almenrunde. Eine Einkehr lohnt sich, besonders, wenn man den für den Vorarlberg bekannten Sura Kees probieren möchte. Ansonsten halten Sie sich vor der Alpe links und folgen den Wanderwegen in Richtung Palüdhütte / Melkboden.

Einen ersten Wegabzweig zur Rechten ignorieren Sie, den zweiten Abzweig nutzen Sie dann und folgen nun dem Wanderweg in Richtung Amatschonjoch bzw. dem Parpfienzrundweg. Sie steigen in der Folge steiler bergan und erreichen in ein einsames Hochtal. Dabei queren Sie einen Bach und gelangen zum Wegweiser Lorenzatäli, wo Sie sich links halten und weiter in Richtung Amatschonjoch laufen.

Auf einem Wiesenweg, der im Winter als Skipiste genutzt wird, steigen Sie bergan und queren nach einiger Zeit erneut den Bach. Von da an geht es auf schmalem Pfad durch flaches Gehölz immer steiler werdend und den Gipfel und die Bergstation des Skiliftes vor Augen, bergan. Es geht lange Zeit links des Bachs entlang bevor Sie ihn kurz vor dem Talende erneut queren. In engen Serpentinen geht es weiter bergauf bis Sie dann links in einen breiten Querweg einbiegen können. Nach einem Kuhgatter verlassen Sie aber schon bald wieder den breiten Weg und steigen wieder steiler durch die Almenwiesen hinauf.

Sie erreichen oben die Liftstrecke sowie die Piste, die hinab zum Berghof Melkboden führt. Sie queren die Piste und halten sich rechts. Auf einem schmalen Pfad geht es durch Krüppelkiefernbestand weiter in Richtung Amatschonjoch. Der Untergrund ist hier sehr feucht, weswegen der Weg mit Holzstegen gesichert ist.

Da das Wetter bei unserer Tour nicht perfekt ist, verzichten wir auf den Aufstieg zum Joch hinauf und biegen vorher links in Richtung „Jausenstation Palüd“ ab. Es geht über Wiesen und durch Krüppelkiefernbestand abwärts ins Tal. Unten halten wir links und laufen in Richtung des großen Holzkreuzes. So erreichen wir im Talgrund einen Bach und steigen links des Bachs weiter ins Tal hinab. Zurück ergibt sich ein toller Blick in Richtung Amatschonjoch.

Der Bach hat sich schon recht tief in die Wiesen eingegraben, so dass es durch ein kleines Tal hinab zur Inneren Palüdhütte geht, die aber nur im Hochsommer bewirtschaftet ist. Nach der Alm halten wir uns links und laufen auf dem breiten Schotterweg ins Tal. Dabei passieren wir ein Kuhgatter und kurz danach kommt von links ein weiterer Weg hinzu. Für uns geht es aber weiter geradeaus in Richtung Melkboden. Auch an der folgenden Wegscheide laufen wir weiter geradeaus hinab zum Berghof Melkboden, wo man sehr nett einkehren kann und einen schönen Blick auf den Lünersee hinüber hat. Damit erreichen wir die nächste Station unserer Brandner Almenrunde.

Berghof Melkboden

Frisch gestärkt steigen wir später wieder bis zur Wegscheide hinauf und halten uns diesmal rechts in Richtung Palüdhütte. Auf einem breiten Schotterweg geht es vorbei an einer nicht bewirtschafteten Hütte bis zum Abzweig zur Palüdhütte. Wer sich noch Platz für ein Dessert gelassen hat, kann hier noch einmal einkehren, denn man sitzt sehr schön auf der Terrasse oder in der gemütlichen Hütte und es gibt auch hier leckere Schmankerln. Ansonsten zweigt vor der Hütte links der Wanderweg in Richtung Dorfbahn bzw. Niggenkopf ab.

Palüdhütte
Palüdhütte

Auf schmalem Pfad geht es den Hang entlang mit herrlichem Blick auf den Lünersee. Ursprünglich war der Lünersee einer der größten natürlichen Hochgebirgsseen in den Ostalpen. In den Jahren nach 1950 hat man den auf 1980m Höhe liegenden See allerdings noch durch das Aufstocken der natürlichen Felsbarriere erweitert, so dass er heute über eine Staumauer verfügt.

Später erreichen Sie einen breiten Schotterweg, in den Sie rechts einbiegen und zum Restaurant bzw. der Bergstation Niggenkopf hinablaufen. Das Restaurant ist im Sommer nicht geöffnet, so dass Sie sich dort einfach links halten und auf breitem Schotterweg zurück zur Alpe Parpfienz laufen. An der Alpe Parpfienz schließt sich unsere Runde und es geht auf dem Weg, den wir eingangs beschrieben haben zurück zur Bergstation der Dorfbahn von Brand. Diese bringt uns dann wieder zurück ins Tal.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 11872 m
Gesamtanstieg: 762 m
Gesamtabstieg: -699 m
Gesamtzeit: 05:20:19
Download file: Track_BrandnerHuettenrunde.gpx