Rundwanderung um die Tofane di Rozes

Tofane di Rozes

Vom Lagzuoi aus starten wir eine Rundwanderung um das mächtige Massiv der Tofane di Rozes


Mit der Gondel geht es hinauf zum Gipfel des kleinen Lagazuoi. Von der Terrasse der Bergstation haben Sie einen traumhaften Blick auf die umliegenden Berge, so dass jeder erst einmal die Kamera zückt. Sobald die Fotos getätigt sind, geht es von der Terrasse rechts auf einem gut befestigten Weg hinab. In einer Kurve bringt er Sie hinab zum Eingang in den legendären Stollen. Der Stollen ermöglicht den Abstieg durch den Berg hinab. Andererseits laufen Sie an den verschiedenen Elemente des Freilichtmuseums mit den alten Kriegsstellungen des ersten Weltkriegs vorbei.

In weiteren Serpentinen geht es parallel zur Piste den Berg hinab, wobei rechts von Ihnen immer wieder alte Kriegsstellungen zu sehen sind. im unteren Bereich wird der Weg schottriger, ist aber noch mit Holzbohlen befestigt. Unterhalb der Kriegsstellungen geht es dann durch reinen Schotter hinab zu der großen Weggabelung. Während es links auf der 20 / 20b zur Scotoni-Hütte hinab geht, halten Sie sich rechts und folgen dem Wanderweg Nr.401 in Richtung Forc Travenanzes. Auf einem breitem Weg geht es am Hang oberhalb der Piste, die zum Passo Falzarego hinab führt entlang. Sie gelangen so zu einem Sattel, auf dem Sie sich rechts halten und der Nr.401 weiter in Richtung Forc Travenanzes folgen. Links zweigt die Nr.20b zum Tomaselli-Klettersteig ab.

Kurz darauf erreichen Sie auch schon die Forc Travenanzes, an der links noch einmal die Nr.20b abzweigt. Sie müssen sich aber halblinks halten und nun der Nr.401 / 402 ins Travenanzestal folgen. Einen unmarkierten Abzweig zur Rechten ignorieren Sie und folgen dem schmalen Pfad durch die Almenwiesen und das Geröll. Dabei queren Sie zweimal, den Travenanzesbach und folgen in der Folge nun der Nr.402, während die Nr.401 links abzweigt.

Es geht nun unterhalb des mächtigen Tofanamassivs durch steinige Hochwiesen, wobei Sie mehrere kleine Bachläufe queren. Als nächstes halten Sie sich halblinks und folgen nun dem Wanderweg Nr.404 ins Val Travenanzes / Forcella Casale. Es geht nun hinab zur Forc Col del Bos, an der Sie sich wiederum halblinks halten, während rechts der Klettersteig durch das Tofanamassiv abzweigt. Sie laufen wunderbar durch die Wiesen im Schatten des Tofanamassivs. Dabei passieren Sie mächtige Steinblöcke sowie Reste alter Stellungen aus dem ersten Weltkrieg. Der Travenanzesbach wird nun breiter, so dass Sie dessen Rauschen nun deutlich vernehmen.

Es geht weiter in das Travenanzestal hinab und Sie queren ein großes Schotterfeld. Kurz darauf folgt am Mont de Travenanzes eine Weggabelung. Hier halten Sie sich nun rechts und folgen dem Wanderweg Nr.403 zum Rifugio Camillo Giussani. Es geht in der Folge auf einem sehr schmalen Pfad über ein Geröllfeld hinauf zum Sara del Minghel. Dort befindet sich eine Weggabelung.

Rechts geht es direkt an die Steilwand, wo Sie mithilfe von Eisenstiften auf dem Scala del Menighel (Meneghel), einem kriegshistorischen Steig von 1914-1918 hinaufsteigen könnten. Wir halten uns jedoch links und folgen dem Wegweiser des „leichten Steigs“. Es geht durch ein Latschenkiefernfeld hinauf und kurz darauf durch Geröll hinab zur Fontana Negra, die die Steilwand hinab fällt. Dort halten Sie sich links, queren erneut einen Bachlauf und folgen nun dem Felsband unterhalb der Steilwand, wobei sich geniale Blicke ins Tal sowie auf die umgebenden Felsformationen ergeben.

Sie laufen um eine Nase herum und müssen nun über Schotter hinab. Dann queren Sie einen Bachlauf und steigen in der Folge über Holzbohlen fast senkrecht zur nächsten Weggabelung am Majarié hinauf. Dort halten Sie sich rechts und steigen auf einem steilen, teilweise mit Drahtseilen und Holzbohlen gesicherten Steig hinauf. Schnell gewinnen Sie an Höhe und steigen dann über Schotter und anschließend durch ein Krüppelkiefernfeld weiter hinauf.

So erreichen Sie die erste Felsstufe, die Sie bereits von unten gesehen hatten, als der Klettersteig abzweigte. Sie durchqueren den Kessel und überqueren dabei auch den Bach, den Sie bereits als Wasserfall kennengelernt haben und steigen dann im Zickzack zur nächsten Felsstufe hinauf. Der historische Kriegssteig (Scala del Menighel) stößt nun zu dem Weg hinzu und Sie steigen weiter bergan.

Nach dieser Steilstufe öffnet sich das Tal und Sie befinden sich nun in einem breiten Schotterfeld mit riesigen Felsbrocken darin. Zwischen den Brocken geht es weiter steil bergan, wobei Sie immer wieder verrosteten Stacheldraht als Überreste des ersten Weltkrieges entdecken. Der Anstieg zieht sich noch ein bisschen, dann entdecken Sie oben auf dem Joch das Rifugio Camillo Guissani. Nach dem langen Anstieg ist die Rast auf der Terrasse und das leckere Essen eine absolute Wohltat 🙂

Rifugio Camillo Guissani
Rifugio Camillo Guissani

Nach der Stärkung geht es nun auf der anderen Seite des Jochs, dem Wanderweg Nr.403 in Richtung Rifugio Dibona folgend, ins Tal. Dabei ignorieren Sie einen Abzweig zur Rechten, laufen unter der Seilführung der Versorgungsseilbahn hindurch und gelangen in einer Linkskurve auf einen breiten Weg. Es eröffnet sich ein toller Blick auf die Croda da Lago sowie das Tal. Am folgenden Abzweig halten Sie sich links, während es rechts zum alten Rifugio Tofana geht. Es geht noch ein Stück über den Schotter hinab, wobei Sie nun auch die Gebäude des alten Rifugios sehen. Dann geht es auf einem breiten, gut befestigten Schotterweg in Serpentinen ins Tal hinab, bis am Vallon de Tofana rechts die Nr.404 zum Klettersteig abzweigt. Hier folgen sie ab jetzt dem Wanderweg Nr.442 auf breitem Schotterweg ins Tal hinab.

Nach weiteren Kehren zweigt links der Steig zum Rifugio Pomedes-Duca d’Aosta ab, während Sie aber weiter dem Hauptweg folgen. Auch weitere kleine unmarkierte Abzweige  zur Rechten und zur Linken ignorieren Sie bis Sie wiederum zu einer Weggabelung mit Wanderwegweisern gelangen. Dort wechseln Sie nun auf den Wanderweg Nr.412 in Richtung Passo Falzarego.

Kurz darauf folgt einen weitere Weggabelung, an der die Nr.442 zur Grota de Tofana bzw. zum Klettersteig zurückführt. Hier halten Sie sich links und laufen nun auf breitem Weg bequem durch ein Krüppelkiefernfeld. So gelangen Sie zur Sotacordes, an der links der Wanderweg zum Rifugio Cinque Torri abzweigt. Sie folgen nun der Nr.414 auf schmalem Pfad hoch über der Passstraße, wobei Sie mehrere Schotterreiser mit Bachläufen queren.

Dann steigt der Pfad noch einmal an und Sie queren in der Folge einen breiten Schotterkegel. Auf schmalem Pfad geht es weiter bergan. So erreichen Sie die Weggabelung Rozes, an der Sie sich links halten und nicht zum Col Dei Bos hinaufsteigen, sondern auf geschottertem Fahrweg in Serpentinen hinabsteigen. Es geht durch einen Tunnel und dann weiter auf dem Fahrweg, wobei sich ein traumhaftes Panorama auf die Cinque Torri und den Averau bietet.

Schließlich erreichen Sie eine weitere Weggabelung, an der Sie sich rechts halten und dem Wanderweg Nr.412 zum Rifugio Da Ra Nora und Passo Falzarego folgen. Dann halten Sie sich aber rechts und folgen weiter dem Fahrweg, während links dir Nr.412 in den Wald und zum Rifugio Da Ra Nora abzweigt. Auf dem schottrigem Fahrweg geht es nun in Serpentinen wieder bergauf.

So erreichen Sie die Überreste des alten Hospitals der Alpini aus dem ersten Weltkrieg. Nun geht es auf schmalem Pfad am Hang entlang, wobei Sie noch einen Stollen passieren. Links zweigt ein Weg zum Col Galina ab, aber Sie laufen weiter geradeaus. Auch weitere Abzweige ignorieren Sie und folgen dem Pfad bergan. Sie queren wiedermal einen Bach und steigen auf einem mit Holzbohlen gesicherten Weg hinab.

Durch ein Krüppelkiefernfeld geht es weiter, wobei Sie die Verbindungspiste zum Cinque Torri queren und dem Weg weiter an Hang entlang in Richtung Pass folgen. Kurz vor dem Parkplatz zweigt links die Nr.424 zum Bai de Dones ab, während Sie sich rechts halten und zum Parkplatz an der Talstation der Lagazuoi-Gondel zurückkehren, wo sich die Runde schließt.

GPX-Track:

Gesamtstrecke: 18188 m
Gesamtanstieg: 1213 m
Gesamtabstieg: -1760 m
Gesamtzeit: 08:15:56
Download file: Track_Tofanes-Rundtour_mod.gpx